CDU-Fraktion greift Beschwerde auf

Bei der Arbeit: Heinz Isenbort, Detlev Hanemann und Irmgard Bartels (v.l.) vom CDU-Fraktionsvorstand machen sich für die Anliegen der BHKW-Anlieger stark.

Rietberg. Was die Erweiterung des Blockheizkraftwerkes am Schulzentrum angeht, will es die Rietberger CDU-Fraktion nun genau wissen. In einem Antrag für die nächste Sitzung des Bau-, Planungs- und Verkehrsausschusses fordert sie Bürgermeister Andreas Sunder auf, Messergebnisse zum Geräuschpegel und zu den Abgasemissionen des Blockheizkraftwerks vorzulegen. Hintergrund ist der Beschwerdebrief von Anwohnern des BHKW, die unter Geräuschbelästigungen und Abgasen durch die Anlage leiden und die darüber hinaus Gesundheitsgefährdungen befürchten. Bereits die Geräuschbelästigung durch das alte BHKW hat die Anlieger sehr gestört“, sagt der CDU-Fraktionsvorsitzende Detlev Hanemann, der mit dem Rietberger Ortsvorsteher Engelbert Ottemeier (CDU) bereits ein persönliches Gespräch mit den Anwohnern geführt hat. „Die Erweiterung des Heizkraftwerkes hat die Situation nach Auskunft der Anwohner weiter verschlechtert. Daher bitten wir die Verwaltung, Messergebnisse zum Geräuschpegel vor und nach der Erweiterung vorzulegen und anzugeben, welche Grenzwerte im anliegenden Wohngebiet zulässig sind.“ Daneben soll die Verwaltung auch über die Abgaswerte Auskunft geben. „Wir wollen erfahren, ob die Emissionen krebserregende Stoffe beinhalten, wie von manchen Nachbarn wegen gehäufter Krebserkrankungen im Umfeld der Anlage vermutet wird“, erklärt Hanemann. „Wenn Maßnahmen zur Minderung der Geräuschentwicklung möglich sind oder durch zusätzliche Filter die Emissionswerte gesenkt werden können, möchten wir über die Kosten dafür informiert werden.“ Für den Fall, dass weitere Ausbaustufen wegen einer Fernwärmeleitung geplant sind, bittet die CDU um die Vorstellung des kompletten Planungsstandes. Wir nehmen die Anliegen der Nachbarn des BHKW sehr ernst und wollen sie mit unserem Antrag unterstützen“, so Hanemann. „Im Sinne einer bürgerfreundlichen Politik sehen wir es als zwingend notwendig an, dass die Anlieger über diese Fragen umfassend informiert werden.“

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