Mehr als 600 Besucher kamen zum Erntedankfest auf den Hof Heimann – „Unser Dorf hilft“ wurde zum großen Fest für die ganze Familie
Langenberg. Bei bestem Wetter wurde der Hof der Familie Heimann am Sonntag, 27. September, zum Treffpunkt für ganz Langenberg. Mehr als 600 Besucher kamen zum Erntedankfest und erlebten einen abwechslungsreichen Tag mit alten Landmaschinen, historischen Treckern, Musik, Gottesdienst, Kinderprogramm und reichlich Gelegenheit zum gemütlichen Beisammensein.
Unter dem Motto „Unser Dorf hilft“ hatten die drei Kirchengemeinden gemeinsam mit dem Heimatverein und zahlreichen Vereinen und Gruppen aus Langenberg und Benteler zu dem Fest eingeladen. Dabei wurde nicht nur gefeiert, sondern auch für einen guten Zweck gesammelt. Der Erlös geht zu gleichen Teilen an die Aktion Lichtblicke und das WDR2 Weihnachtswunder. Eine persönliche Übergabe der Spenden ist für die Adventszeit vorgesehen.
Viele Vereine packten mit an
Dass ein solches Fest nur mit vielen Helfern gelingen kann, zeigte sich auf dem gesamten Hof. Zahlreiche Vereine und Gruppen hatten sich beteiligt und sorgten dafür, dass es an nichts fehlte.
Mit dabei waren unter anderem der Heimatverein Langenberg, die kfd Langenberg, der Schützenverein St. Lambertus Langenberg, die KjG St. Lambertus, der Dorfbus Langenberg/Benteler, die Langenberger Blaskapelle, der DRK-Ortsverein Langenberg, die Piccolos, die Landfrauen aus Benteler und Langenberg, die kfd Benteler und der Kirchenchor Cäcilia Benteler. Auch der Gospelchor Rejoice war mit einem Stand vertreten.









Ein ganz besonderer Dank galt der Familie Heimann, die ihren Hof für das Erntedankfest zur Verfügung stellte. Die große Hofanlage bot reichlich Platz für die zahlreichen Besucher, Stände und Aktionen.
Dreschmaschine zeigte alte Landwirtschaft
Eine der Hauptattraktionen war die historische Dreschmaschine. Bei der Vorführung konnten die Besucher erleben, wie das Korn früher gedroschen wurde. Die alte Technik weckte bei vielen älteren Besuchern Erinnerungen an vergangene Zeiten und war zugleich für die jüngere Generation ein interessantes Stück Landwirtschaftsgeschichte.
Auch die historischen Traktoren der Bokeler Treckerfreunde waren ein echter Blickfang. Auf dem Hof reihten sich die liebevoll gepflegten Oldtimer aneinander und zogen zahlreiche interessierte Besucher an.
Lange Schlange bei der Kindertrecker-Rundfahrt
Für die Kinder gab es ebenfalls jede Menge zu erleben. Besonders beliebt war die Kindertrecker-Rundfahrt. Hinter einen Traktor wurde eine stabile Kunststoffplatte gehängt, auf der bis zu zwölf Kinder Platz nehmen konnten. Anschließend ging es auf eine Runde über den Hof.
Die Attraktion kam so gut an, dass sich zeitweise eine lange Schlange bildete. Geduldig warteten die Kinder darauf, einen der begehrten Plätze zu ergattern.
Für weiteren Spaß sorgte die Kistenrutschbahn über ein Rollenförderband. Auch beim Kartoffelsack war Schätzen gefragt: Die Besucher konnten versuchen herauszufinden, wie viele Kartoffeln sich darin befanden.
Am Stand des AWO-Ortsvereins wartete außerdem ein Nagelbalken auf geschickte Besucher. Hier konnte jeder seine handwerklichen Fähigkeiten unter Beweis stellen.
Kaffee und Kuchen in der alten Scheune
Natürlich war auch für das leibliche Wohl bestens gesorgt. In der alten Scheune servierten die Frauen Kaffee und Kuchen. Dazu gab es Bratwurst und natürlich Hohenfelder Bier.
Die alte Scheune wurde damit zu einem beliebten Treffpunkt. Bei Kaffee und Kuchen oder einer Bratwurst wurde ausgiebig erzählt, gelacht und über das Festgeschehen gesprochen. Viele Besucher blieben über mehrere Stunden auf dem Hof und genossen den schönen Spätsommertag.
Gemeinsamer Gottesdienst
Ein besonderer Höhepunkt war der gemeinsame Erntedankgottesdienst der drei Kirchengemeinden im Gemeindegebiet. Beteiligt waren die Evangelische Versöhnungs-Kirchengemeinde, St. Margareta Wadersloh und St. Lambertus Langenberg.
Auch die Kinder kamen bei einem eigenen Minigottesdienst auf ihre Kosten. Die Piccolos sorgten dabei für die passende musikalische Begleitung. Beim großen Erntedankgottesdienst übernahm die Langenberger Blaskapelle die musikalische Gestaltung.
Damit wurde der eigentliche Sinn des Erntedankfestes in den Mittelpunkt gestellt: Dank zu sagen für die Ernte und das, was uns im täglichen Leben zur Verfügung steht, aber auch an Menschen zu denken, denen es nicht so gut geht.
„Unser Dorf hilft“
Das Motto des Festes war auf dem Hof überall zu spüren. Viele Langenberger Vereine und Gruppen hatten ihre Kräfte gebündelt und gemeinsam dafür gesorgt, dass das Erntedankfest zu einem gelungenen Tag wurde.
Mehr als 600 Besucher nutzten die Gelegenheit, einen schönen Sonntag auf dem Hof Heimann zu verbringen. Alte Landwirtschaftstechnik, historische Trecker, Musik, Gottesdienst, Kinderprogramm, Kaffee und Kuchen sowie die gute Bewirtung machten das Fest zu einem abwechslungsreichen Erlebnis für die ganze Familie.
Und so passte auch das Motto „Unser Dorf hilft“ bestens zu diesem Erntedankfest. Es wurde gemeinsam gefeiert und gleichzeitig für die Aktion Lichtblicke und das WDR2 Weihnachtswunder gesammelt.
Ein riesengroßer Dank gilt der Familie Heimann sowie allen Vereinen, Gruppen und Helfern, die mit viel Arbeit und Einsatz zum Gelingen dieses schönen Erntedankfestes beigetragen haben.
