dasnez - Rheda-Wiedenbrück hilft

RHEDA-WIEDENBRÜCK. (tr.) In der Coronakrise brauchen viele Ältere und Kranke Hilfe - viele Andere wollen helfen. Dafür hat der Seniorenbeirat eine Idee aus Delbrück aufgegriffen, die die Stadt gerne unterstützt: Die App „dasnez – verbindet Menschen“ wurde installiert. Über "dasnez - Rheda-Wiedenbrück hilft" finden Helfer und Hilfesuchende zusammen.

 

 

 

Der Coronavirus bringt das normale, soziale Leben zum Stillstand. Der eine oder andere überlegt vielleicht, das Haus nur noch minimal zu verlassen: Doch wer kauft ein? Wer holt Medikamente aus der Apotheke? Wer geht mit dem Hund spazieren, wenn man es selber nicht mehr kann? Dafür hat der Seniorenbeirat eine Idee aus Delbrück aufgegriffen, die die Stadt gerne unterstützt: Die App „dasnez – verbindet Menschen“ wurde installiert. Mit einem einfachen „Klick“ und der Anmeldung in der App „dasnez – verbindet Menschen“ , können in dieser Krisenzeit Menschen Verbindung aufnehmen, ohne dass sie persönlich in Kontakt treten müssen. Per Mausklick oder Anruf können konkrete Absprachen der in „dasnez“ angemeldeten Personen getroffen werden. Die Plattform wurde von der Stadt Delbrück mit Fördermitteln entwickelt und dort ursprünglich als „Servicebrücke zwischen Jugend und Alter“ angedacht. Sie funktioniert wie ein virtuelles „Schwarzes Brett“. Jugendliche konnten mit einfachen Dienstleistungen ihr Taschengeld etwas aufstocken. „Nun sollen diese Beschränkungen auf die Jugendlichen aufgehoben werden, um in dieser aktuellen Situation bestmöglich helfen und unterstützen zu können“, so Karl-Josef Büscher, stellvertretender Vorsitzender des Seniorenbeirats. Dafür stellt die Stadt Delbrück die Plattform für die Corona-Zeit unbürokratisch zur Verfügung. „Wir erleben häufig, dass Menschen helfen wollen und andere Menschen in dieser Zeit Hilfe benötigen. Hier haben wir eine einfache Möglichkeit gefunden, Angebot und Nachfrage zusammenzuführen“, so Larissa Varol von der Abteilung Soziales und Integration.

 

Das Prinzip ist einfach: „dasnez“ bietet eine Plattform, bei der sich beide Seiten anmelden: Menschen, die Unterstützung benötigen und Menschen, die diese Unterstützung gerne leisten möchten. „Wie dann z. B. der Einkauf konkret „übergeben wird“ ist eine Absprache zwischen den Personen. Sie sollte aber möglichst „kontaktlos“ erfolgen“, erläutert Varol. Mit einem Klick auf die Homepage oder auf die kostenfrei herunterladbare App, können Sie sich anmelden, Angebote einstellen und Hilfeleistungen anfragen. Ein ehrenamtliches Mitglied des Seniorenbeirats sichtet die Anmeldungen und Angebote und schaltet diese dann kurzfristig frei.

 

Weitere Informationen erhalten Sie beim stellvertretenden Vorsitzenden des Seniorenbeirates der Stadt Rheda-Wiedenbrück, Karl-Josef Büscher, unter 05242/550125 oder bei der Stadtverwaltung 05242 963-270.

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