Kreisfamilienzentrum und Corona-Sorgentelefon

Verlässliche Ansprechpartner in Langenberg

 

Die Corona-Pandemie verlangt von Bürgerinnen und Bürgern aktuell sehr viel ab. Neben den umfangreichen Kontaktsperren und den gesundheitlichen Risiken leiden viele auch bereits unter existenziellen Sorgen. „Wir bekommen mit, dass dies viele Menschen belastet und sie Ängste und Unsicherheiten verspüren“, weiß Birgit Kaupmann, Fachbereichsleitung Familienhilfe beim Caritasverband für den Kreis Gütersloh. „Als katholischer Wohlfahrtsverband ist es unsere Aufgabe, für diese Menschen dazu sein, ihnen Hilfe anzubieten und unsere Unterstützungsangebote der Situation anzupassen.“

 


So bleibt auch das Kreisfamilienzentrum in Langenberg als verlässliche Institution weiterhin erreichbar. Deren Leiterin, Marion Wiesbrock-Döinghaus, kann derzeit zwar keine persönlichen Beratungsgespräche durchführen, steht den Langenbergerinnen und Langenbergern aber telefonisch unter 05248/ 823 982 oder unter der E-Mail-Adresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! zur Seite. „Sie erreichen mich derzeit von montags bis donnerstags von 8:00 bis 11:00 Uhr und freitags von 14:00 bis 16:00 Uhr. Dann stehe ich für Fragen aller Art zur Verfügung, auch wenn einfach nur ein offenes Ohr gebraucht wird oder ein Ideenaustausch für den Alltag mit Kindern benötigen wird. Die Langenbergerinnen und Langenberger können sich aber auch melden, wenn ihnen „die Decke auf den Kopf fällt“ und sie sich fragen „und was jetzt?“

 

Zusätzlich hat der Caritasverband in Zusammenarbeit mit der Gemeinde kurzfristig ein Sorgentelefon geschaltet: Unter der Rufnummer 05248/  508 45 sind erfahrene Caritas-Berater montags bis freitags von 9 bis 12 Uhr und von 14 bis 17 Uhr zu erreichen. Das Sorgentelefon ist dabei jedoch keine zusätzliche Behördenhotline oder bietet medizinische Beratung an, sondern Anrufer halten auch hier eine professionelle psychosoziale Unterstützung. Birgit Kaupmann kann bereits über erste Erfahrungen berichten: „Viele Anrufer machten sich Sorgen um Verwandten oder sind allgemein ratlos und überfordert: Wie stelle ich mich konkret auf die neue Situation ein? Wie und wo bekomme ich Hilfe? Wie komme ich jetzt an Lebensmittel? Oder was darf ich jetzt noch?“ Zwar finden sich in den Medien sehr viele Informationen zur aktuellen Krise, aber wie diese einzuordnen oder welche seriös sind, ist dabei oft nur schwer zu verstehen.  Damit übernimmt das Berater-Team häufig auch eine Art „Übersetzerfunktion“ um die aktuellen Geschehnisse besser zu verstehen und sich damit den neuen Lebensanforderungen anzupassen.

 

„Wir freuen uns, das es mit der Caritas gelungen ist, so schnell und unkompliziert den Langenbergerinnen und Langenbergern neben dem Kreisfamilienzentrum auch das Sorgentelefon als ein weiteres Angebot vorhalten zu können, welches ihnen das Gefühl geben kann, aktuell nicht alleine zu sein“, freut sich Bürgermeisterin Susanne Mittag über die Zusammenarbeit. 

 

Bildunterschrift:

Caritas-Vorstand Volker Brüggenjürgen (links) und Bürgermeisterin Susanne Mittag (rechts) präsentieren die Rufnummer des Corona-Sorgentelefons für Langenberg.

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