Keine Osterfeuer in Rheda-Wiedenbrück und Rietberg

RHEDA-WIEDENBRÜCK. (tr) Wegen der Ausbreitung des Coronavirus wird es in Rheda-Wiedenbrück keine Osterfeuer geben. Ausschlaggebend für die Entscheidung sind die Allgemeinverfügungen der Stadt und die Corona-Schutzverordnung für NRW. Die Stadt bedauert sehr, dass dieses Verbot nun auch die Tradition der Osterfeuer treffen muss. Sie bittet um Verständnis für die Untersagung in dieser außergewöhnlichen Lage der Pandemie und dankt den Vereinen und Verbänden, die von sich aus bereits ihr Brauchtumsfeuer abgesagt haben.Auch 

 

Wer Baumschnitt oder Grünabfälle auf landwirtschaftlichen oder erwerbsgärtnerischen Grundstücken aufgestapelt hat, kann diese, sobald das Kompostwerk in Gütersloh wieder öffnet, entsorgen. Es besteht auch die Möglichkeit, einen Antrag beim Ordnungsamt zu stellen und nach der Genehmigung die Abfälle ab dem 01.Oktober 2020 nachträglich zu verbrennen.

Neben der Polizei kontrolliert auch das Ordnungsamt die Einhaltung der Corona-Schutzverordnung durch Außendienstkontrollen. Die Stadtverwaltung bittet um Verständnis, dass in der aktuellen Situation leider auch verstärkt Kontrollen im Hinblick auf die Osterfeiertage stattfinden. 

Falls ein Osterfeuer veranstaltet wird, müssen die Organisatoren mit einem Bußgeldverfahren und den Kosten für den potentiellen Feuerwehreinsatz rechnen. 

Bei Rückfragen steht das Ordnungsamt der Stadt unter 05242/ 963 566 gerne zur Verfügung

Text: Lena Henkenjohann

 

 

Pressemitteilung der Stadt Rietberg – 06.04.2020

 

Auch Keine Osterfeuer in Rietberg

Erteilte Genehmigungen in Rietberg werden zurückgezogen


Rietberg. In Rietberg darf es am kommenden Wochenende nun doch keine Osterfeuer geben. Das Land NRW hat jetzt kurzfristig sämtliche Osterfeuer untersagt. Alle Personen, die in Rietberg bislang eine Erlaubnis erhalten haben, bekommen nun noch einmal Post, mit der die Genehmigung zurückgezogen wird. 

 

Bisher war die Stadt Rietberg so verfahren, dass das reine Abbrennen erlaubt wurde, allerdings mit maximal zwei Personen als Aufsicht. Nun hat das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen die Rechtslage klar definiert: Wegen des Schutzes vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 sind ohnehin keine Menschenansammlungen erlaubt. Osterfeuer würden ohnehin nur in Ausnahmefällen als Brauchtumsfeuer genehmigt. Unter Ausschluss der Öffentlichkeit aber diene ein Osterfeuer lediglich dem Verbrennen von Grünabfällen, was grundsätzlich untersagt ist.

 

Somit sind landesweit alle Osterfeuer verboten. Wer ein solches geplant hat, muss die gesammelten Grünabfälle nun anderweitig sachgerecht zu entsorgen. Das geht zum Beispiel – unter Einhaltung der geltenden Hygienevorschriften – am Recyclinghof Kathöfer, Industriestraße 49 in Rietberg.

 

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