Veranstaltungen und Ausstellungen im Kulturgut Haus Nottbeck von Januar bis März 2018


SA 06.01.2018 | 19.30 Uhr (Premiere)

Burgbühne Stromberg

Ladykillers

Regie: Henrike Bruns / Dramaturgie: Julia Schmilgun

 

Die Bühne im Torhaussaal des Kulturguts Haus Nottbeck verwandelt sich für die Winterspielzeit der Burgbühne Stromberg in ein kleines Häuschen mit Gästezimmer nahe des Londoner Bahnhofs King’s Cross. Dort treiben die „Ladykillers“ ihr Unwesen. Ein charismatischer Betrüger, einige (un)-musikalische Banditen und eine etwas schräge Alte mit ihren noch schrägeren Freundinnen – das ist der Stoff, aus dem diese britische Komödie mit einer großen Portion schwarzem Humor gemacht ist. „Ladykillers“, nicht zuletzt bekannt durch den gleichnamigen Kultfilm mit Alec Guinness, ist ein Klassiker des Genres. Ob die unfähige Gaunertruppe es wirklich über das Herz bringt, die alte Gastgeberin umzubringen, als diese ihren Plan, einen Geldtransporter auszurauben, zu durchschauen beginnt?

 

Weitere Termine:

SO 07.01.2018 | 17:00

FR 12.01.2018 | 19:30

SA 13.01.2018 | 19:30

SO 14.01.2018 | 17:00

FR 19.01.2018 | 19:30

SA 20.01.2018 | 19:30

SO 21.01.2018 | 17:00

 

Eintritt 10 € / 8 €

Informationen und Tickets:www.burgbuehne.de oder Tel.: 02529-948484

 

für weitere Termine und Veranstaltungen:

 

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Bis 28.01.2018

Ausstellung

1968 – Pop, Protest und Provokation

 

Die 1968er Protestbewegung und Westfalen? Geht das überhaupt zusammen? Die Ausstellung "Pop, Protest und Provokation" zeigt anhand literarischer, fotografischer und filmischer Dokumente, dass man in Westfalen keineswegs „hinter dem Mond“ lebte. Es entwickelte sich eine lebendige Underground-Szene: Franz Josef Degenhardts Protestsongs waren in aller Munde, amerikanische Muster der Beat-Generation wurden adaptiert und in der Lyrik und im Journalismus weiterentwickelt. Es wurden Happenings inszeniert, Pop-Art-Filme gedreht, avantgardistische Zeitschriften gegründet und auf der Theaterbühne der Versuch unternommen, politisches Volkstheater ins Leben zu rufen. Eine bunte Mixtur also, die hier erstmals als Gesamtbild präsentiert wird.

 

 

Verlängert bis zum 22.04.2018

Ausstellung im Gartenhaus

Nowack – Ein Roman wird lebendig

 

Die Sonderausstellung „1968 – Pop, Protest und Provokation“ schließt Ende Januar – Jeremias Vondrliks Installation zu Wolfgang Körners "Nowack", dem ersten westfälischen Pop-Roman, ist jedoch noch bis Ende April im Gartenhausatelier zu sehen. Vondrlik hat die Romanwelt so nachempfunden, dass man unmittelbar in die Lebenswelt des Fotografen, Frauenschwarms und Konsumverweigerers Harry S. Nowack eintaucht und auf diese Weise Facetten der 68er-Bewegung kennenlernt. Bereichert wird die Ausstellung durch eine Hörcollage von Walter Gödden, die mit Profisprechern (u.a. Thomas Thieme) und mit Studierenden des Zentrums für Informations- und Medientechnologie (IMT) der Universität Paderborn realisiert wurde (Regie: Thomas Strauch, Aufnahmetechnik Roland Mikosch).

 

Die Ausstellungsreihe zum Epochenjahr 1968 wird vom Landschaftsverband Westfalen-Lippe und der Stiftung der Sparkasse Münsterland Ost unterstützt.

 

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SA 03.02.2018 | 20.00 Uhr

Konzert

Carlos Cipa Ensemble

John Metcalfe & Band (feat. Rosie Doonan)

Im Rahmen von PIANEO – Neues Festival für Neoklassik und populäre Klaviermusik

 

Musikbegeisterte dürfen sich auf ein besonderes Konzerterlebnis freuen: PIANEO – das neue Festival für Neoklassik und populäre Klaviermusik im Münsterland – macht einen Abstecher ins Kulturgut und hat gleich zwei angesagte musikalische Grenzgänger im Gepäck.

Den Auftakt macht der junge Pianist, Schlagzeuger und Produzent Carlos Cipa, der in seinen Kompositionen scheinbar gegensätzliche Musikstile zusammenführt. Inspiriert von Indie-Rock und Minimal Music verbinden sich in seinen Kompositionen Pop, Jazz und klassische Klaviermusik zu einem fast orchestralen Sound. Klavier, Celesta und Harmonium sowie Streich- und Blasinstrumente stehen dabei neben E-Gitarren und Synthesizern, die die akustischen Klänge elektronisch verfremden. Cipa komponiert für Film, Fernsehen und Theater. Seine Live-Auftritte führten ihn nicht nur in Konzerthäuser und Clubs, sondern auch auf große Pop-Festivals wie „Haldern-Pop“ oder „MS Dockville“. 

Es folgen John Metcalfe und Band. Metcalfe gehört derzeit zu den gefragtesten Musikern Großbritanniens. Er hat in renommierten Konzerthäusern rund um die Welt gespielt, schreibt Partituren für Streichquartette und Kompositionen für Pop-Größen wie Peter Gabriel, Morrissey, Blur, Bat for Lashes und Coldplay. In seinen Solo-Projekten verbindet sich dramatisch orchestrierter Pomp mit Einsprengseln schroffer Rock- und Ambientklänge. Es sind musikalische Gratwanderungen, für die Metcalfes Alben – zuletzt „The Appearance of Color“ – von der Kritik gefeiert wurden. Begleitet werden seine Klangarrangements von der Sängerin Rosie Doonan, die auch schon auf Tourneen von Peter Gabriel zu hören war.

PIANEO wird gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW

 

Eintritt: VVK 17 € / 15 €; AK 22 € / 20 €

 

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SA 10.02.2018 – SO, 08.04.2018

Ausstellung im LiteraturCafé

Ein Mann. Ein Hund. Zwei Apfelkuchen.

Juliane Befeld: Fotografien zu Erwin Grosches „Der alte Mann und sein Hund“

 

Unter ihrem Künstlernamen Linsensüppchen 54 hat die Fotografin Juliane Befeld vielfach ihr Auge fürs Detail bewiesen. Ihre atmosphärischen, unaufdringlichen Bilder scheinen Geschichten zu erzählen, selbst dann, wenn kein Mensch die festgehaltene Szenerie belebt. Für das neue Buch des Kabarettisten Erwin Grosche, „Der alte Mann und sein Hund: Warum der Hawaiitoast auch schon bessere Zeiten gesehen hat“, hat Befeld den verschrobenen Autor in seiner Paderborner Heimat begleitet. Herausgekommen ist eine Detailstudie von Stadt und Land in Schwarz-Weiß, die, ganz wie die Texte des Buches, Alltagssituationen und -orte aus ungewöhnlichen Perspektiven ins Blickfeld rückt. Eine Auswahl dieser lakonisch anmutenden Ansichten ist zu den Öffnungszeiten des KulturCafés (samstags, sonntags und feiertags: 14.00 – 18.00 Uhr) und auf Anfrage zu sehen.

 

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SO 18.02.2018 –  SO 22.04.2018

Ausstellung

Mein 1968

 

Eröffnung: SO 18.02.2018 | 16.00 Uhr

 

Mit der Ausstellung "Mein 1968" endet unsere umfangreiche, insgesamt vierteilige Retrospektive des "Epochenjahres". Dabei kommen die Akteure von damals, aber auch "Nachgeborene" zu Wort. Gezeigt werden persönliche Erinnerungsstücke an das historische Jahr 1968. Ob alte Vinylplatten, die den Geist jener Zeit atmen, Fotos in Flower-Power-Optik oder aufrührerische Plakate und Banner – das Spektrum umfasst Politik, Kunst, Literatur, Pop-Musik, Mode, Grafik und vieles mehr. Alle Einsendungen werden vom Gestalter Jeremias Vondrlik (Westfälisches Landestheater) zu einer bunten Installation verwoben. Es entsteht ein Flohmarkt der Erinnerungen, in dem die Besucher stöbern können. Die „gespendeten“ Exponate sind mit persönlichen Informationen, Anekdoten oder Kommentaren versehen und ermöglichen einen subjektiven Rückblick auf das Jahr 1968 in Westfalen. Es beteiligten sich unter anderem Marc Degens, Erwin Grosche, Ulrich Horstmann, Ralf Thenior, J. Monika Walther und Werner Streletz.

Eine Ausstellung der LWL-Literaturkommission für Westfalen in Verbindung mit dem Zentrum für Informations- und Medientechnologien der Universität Paderborn (IMT). Ausstellungsinstallation: Jeremias H. Vondrlik. Mit Unterstützung des LWL und der Stiftung der Sparkasse Münsterland Ost.

 

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DO 01.03.2018 | 20.00 Uhr

Lesung mit Überraschungen

Erwin Grosche: Der alte Mann und sein Hund. Warum der Hawaiitoast auch schon bessere Zeiten gesehen hat.

 

„Das Abenteuer wird nicht gemütlicher, wenn man es zu Hause erleben muss“, sagt Erwin Grosche. Und wenn er zu einer Lesung einlädt, darf man sich überraschen lassen. Der Kabarettist, Sänger und Alltagsphilosoph bietet alles auf, was ihn bekannt gemacht hat. Grosche singt Lieder, zeigt Fotos (von Juliane Befeld), erzählt Geschichten und liest aus seinem neuen Buch. Da kann gelacht, geträumt und immer wieder gestaunt werden. „Der alte Mann und sein Hund - oder Warum der Hawaii-Toast auch schon bessere Zeiten gesehen hat“ bietet kleine weise Geschichten, die vom Glück, der Liebe und den Hunden erzählen. Da blickt jemand in abgelegene Ecken und Hinterhöfe, die man sonst keines Blickes würdigt. Alles scheint, als habe er es tatsächlich so erlebt. Grosche schreibt Liebeserklärungen an die Menschen in seiner Heimat, voller skurriler Abenteuer und wunderbarem Humor. „Ein schöner, oft nachdenklich machender Alltagsspaß“ (Walter Gödden). Zum Glück ist Paderborn überall.

 

Eintritt: VVK 14 € / 12 € ; AK: 16 €/ 14 €

 

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SA 24.03.2018 | 10.00 – 17.00 Uhr

Workshop

Druckwerkstatt

Leitung: Herbert Blaschke

 

Der Druck – einst eine technische und kulturelle Revolution – ist auch heute noch eine faszinierende Kunst. Einen kreativen Einstieg in das traditionelle Druckhandwerk bietet dieser Druckworkshop. Entdecken Sie den künstlerischen Umgang mit der Typographie, experimentieren Sie mit Holz- oder Linolschnitten und verwirklichen Sie mit alten Holz- und Bleilettern Ihre Druckideen an der hauseigenen Handpresse des Literaturmuseums.

 

Teilnahmegebühr: 40 € (inkl. Verpflegung)

Infos und Anmeldung: Tel.: 02529-945590, www.kulturgut-nottbeck.de

 

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FR 06.04.2018 | 20.00 Uhr

Lesung und Jazz

„Subversiv, urkomisch und immer am Limit“

Der Schauspieler Martin Brambach entdeckt den Satiriker Michael Klaus

Musik: Stefan Bauer (Vibraphon)

 

Michael Klaus (1952-2008) zählt zu den wichtigsten deutschen Satirikern. Mit ihm erhielt das Ruhrgebiet eine markante Stimme. Er verfasste Romane, Erzählungen, Hörspiele, Libretti für Musicals und Drehbücher, unter anderem für den Schimanski-Tatort. Der geborene Erzähler und geniale Dramatiker sog seine Stoffe förmlich in sich auf. Er war beständig auf der Suche nach neuen, aufregenden Themen. Er fand sie dort, wo andere sie nicht suchen, beispielsweise in Cafés und Kneipen seiner Heimatstadt Gelsenkirchen. Seine Texte sind urkomisch, subversiv und immer "am Limit". Der bekannte Film- und TV-Schauspieler Martin Brambach (u.a. Deutscher Fernseh- und Deutscher Schauspielpreis, Rollen im "Tatort" und in über 100 weiteren Produktionen) und der gefeierte New Yorker Vibraphonist Stefan Bauer haben Klaus' Texte neu entdeckt und interpretieren sie auf ganz eigene Weise.

 

Eintritt: VVK: 14 € / 12 €; AK: 16 € / 14 €

 

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Kartenvorverkauf: 

www.reservix.de, Ticket-Hotline (Tel. 0180-6050400)

Die Glocke – Kartenservice (Tel.: 02522-73300)

Forum Oelde (Tel.: 02522-72800)

Kulturgut Haus Nottbeck (Tel.: 02529-945590) 

Weitere Informationen unter Tel.: 0 25 29 / 94 55 90 und www.kulturgut-nottbeck.de

 

 

Museum für Westfälische Literatur – Kulturgut Haus Nottbeck 

Landrat-Predeick-Allee 1 

59302 Oelde-Stromberg

 

Öffnungszeiten: Dienstag – Freitag: 14.00 – 18.00 Uhr 

Samstag, Sonntag und an Feiertagen: 11.00 – 18.00 Uhr 

 

Kultur-Café: Samstag, Sonntag und an Feiertagen: 14.00 – 18.00 Uhr 

 

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