Mit dem 178. Schuss zur Königswürde: Jan Nerenberg regiert mit Ehefrau Natalie
Bad-Waldliesborn
. Mit einem spannenden Vogelschießen und der feierlichen Krönung des neuen Königspaares hat das Schützenfest am Montag seinen Abschluss gefunden. Jan Nerenberg holte mit dem 178. Schuss die letzten Reste des stolzen Adlers aus dem Kugelfang und ließ anschließend seine Ehefrau Natalie zur Königin ausrufen.

Der Schützenfestmontag begann traditionell mit einem ökumenischen Gottesdienst und einer Gedenkfeier zu Ehren der verstorbenen Schützenbrüder und der im Krieg gefallenen Kameraden. Nach dem Schützenfrühstück, bei dem langjährige Mitglieder geehrt und die Sieger des KK-Schießens ausgezeichnet wurden, tauften der scheidende König Lukas Seger und Königin Julie Wiesemann den Vogel. Um 10.50 Uhr gab Schießmeister Wilfried Holtkötter das Vogelschießen frei.
Schuss um Schuss ließ der Adler seine Federn: Bereits mit dem 26. Schuss sicherte sich Jan Nerenberg die Krone und damit die Kronprinzenwürde. Robert Schmitz holte mit dem 47. Schuss das Zepter, Joel Passon ließ mit dem 82. Schuss den Reichsapfel zu Boden fallen. Angefeuert vom Kommentatorenteam Dirk Weitkemper und Fabian Lücke ging es dem Vogel anschließend mit den Königspatronen zu Leibe – bis Jan Nerenberg mit dem 178. Schuss den entscheidenden Treffer landete und von den begeisterten Schützen zum Thron getragen wurde.
Zu seinen Thronoffizieren ernannte das neue Königspaar Francesco Fichera und Dennis Marenin. Dem Hofstaat gehören an: Gerrit Nerenberg und Pia Eckernkemper, Franz und Katharina Gausemeier, Christoph und Anna Knepper, Mischel und Bianca Zielke, Raphael und Fabienne Ringelstein, Sven und Alina Loddenkemper, Stefan Eckernkemper und Jana Stammnitz, Jan Holle und Sandra Strothkötter sowie Jan Holtkötter und Lara Schulte.







Eine Besonderheit gab es zum Schluss: Der Wanderpokal für den vorletzten Schützen des Vogelschießens ging an den Vorsitzenden Dirk Weitkemper – nicht zum ersten Mal, wie mit einem Augenzwinkern angemerkt wurde. Die drei Insignienschützen spendierten gemeinsam eine Biermarke für alle.
Mit dem Abschreiten der Front durch Königspaar und Hofstaat, dem Parademarsch des Bataillons und der Fahnenparade klang das dreitägige Fest im Festzelt aus.
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