Am Dienstag (18.08.2026) gegen 07.50 Uhr wurde in Warendorf auf der Freckenhorster Straße ein Autofahrer von einer vermeintlichen Zivilstreife der Polizei gestoppt. Ein 37-jähriger Oelder fuhr mit seinem Pkw in Richtung Freckenhorst als er von einem grau-anthrazit farbenen VW Passat mittels Blaulicht und roter Leuchtschrift „Stop! Polizei“ angehalten wurde. Die beiden männlichen Personen gaben sich als Polizeibeamte aus und führten eine Verkehrskontrolle durch. Anschließend verlangten sie die Zahlung eines Verwarnungsgeldes. Diese Zahlung leistete der Oelder in bar. Anschließend entfernten sich die Unbekannten mit ihrem Auto in Richtung Warendorf. Später fiel dem Mann auf, dass er Betrügern zum Opfer gefallen war.

Hinweis der Polizei

Die Polizei in Nordrhein Westfalen nimmt seit 2004 kein Bargeld mehr bei Verkehrsverstößen. Verwarnungsgelder werden mit mobilen Zahlungsterminals der Polizei NRW erhoben. Lassen Sie sich bei Kontrollen von zivilen Polizisten die Dienstausweise zeigen. Wenn sie Zweifel haben, rufen sie bei der Polizei an und fragen, ob es sich um eine „echte Kontrolle“ handelt.

Wer kann Angaben zu dem VW Passat oder den unbekannten Männern machen? Gibt es weitere Verkehrsteilnehmer die von den Männern angehalten wurden und unter Umständen Geld bezahlt haben? Hinweise nimmt die Polizei in Warendorf, Telefon 02581/94100-0 oder per E-Mail: poststelle.warendorf@polizei.nrw.de entgegen.

Quelle: Polizei Warendorf, Pressemitteilung vom 18.08.2026 (Original-Pressemitteilung auf presseportal.de). Weitere aktuelle Polizeimeldungen aus der Region finden Sie in unserer Übersicht.

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