Schützenfest Bokel 2025
Krönender Abschluss – Drei Könige in drei Tagen
Bokel (tr)
Vom 31. Mai bis 2. Juni 2025 verwandelte sich das Dorf wieder in eine Hochburg traditioneller Schützenkultur. Beim Schützenfest der St. Hubertus-Schützenbruderschaft am Gasthof „Zum Doppe“ standen gleich drei majestätische Entscheidungen auf dem Programm – ein Novum, das dem Fest bei bestem Wetter besonderen Glanz verlieh.












Am Samstag eröffneten die ehemaligen Jungschützenkönige der vergangenen 40 Jahre das Fest mit einem spannenden Jubiläumsvogelschießen.
Die Insignien gingen an:
• Krone: Sascha Grefa (2. Schuss)
• Apfel: Andreas Siewecken (6. Schuss)
• Zepter: Josef Ölschläger (15. Schuss)
Den Titel des Königs der Jungschützenkönige sicherte sich Lambert Brormann mit dem 145. Schuss.
Der Sonntag gehörte der Jugend:
Beim traditionellen Jungschützenschießen holte Jonas Heipieper mit dem 177. Schuss den Aar von der Stange und krönte Melanie Hülsmann zu seiner Königin. Da Heipieper bereits einmal Jungschützenkönig war, trägt er nun mit Stolz den Titel „Kaiser“.
Am Montag folgte der große Höhepunkt: das Königsvogelschießen der St. Hubertusschützen. RGelheut setzte sich nach 222 Schüssen durch und wurde neuer König. Ihm zur Seite steht seine Frau Anne Gelheut als Königin.
Die Insignien errangen:
• Krone: Ludger Glasmacher (6. Schuss)
• Apfel: Marlies Lüning (14. Schuss)
• Zepter: Reinhold Grondorf (43. Schuss)
• Flügel rechts: Ralf Gelheut (213. Schuss)
• Flügel links: Erich Freise (106. Schuss)
Auch der Thron wurde mit viel Herzblut besetzt:
Unter anderem mit dem Zeremonienmeister-Paar Mark und Kerstin Brinkhaus sowie Stephan Lüdtke-Besselmann-Growe und Jennifer Brand, Nils und Anke Norden, Jens und Verena Bergmann, Jan und Daniela Martinschlede, Timo und Anna Szech, Dennis und Judith Brentrup, Ralph und Pia Köckerling, Alex und Christine Röper.
Auf dem nachfolgendem Video sind auch Scenen von Bokel und Benteler verarbeitet worden!
Den Kinderthron bilden Greta (12 J.) und Antonia (8 J.).
Das Schützenfest in Bokel bewies erneut, wie lebendig Brauchtum und Gemeinschaft in der Region gelebt werden.
Weitere Eindrücke und Informationen finden sich Hier:
Die St.-Hubertus-Schützenbruderschaft prägt seit dem Jahr 1886 das gesellschaftliche Leben. Über Generationen hinweg hat sich der Verein zu einem festen Bestandteil der Dorfgemeinschaft entwickelt und steht bis heute für Tradition, Zusammenhalt und gelebtes Brauchtum. Ursprünglich gegründet, um christliche Werte, Gemeinschaftssinn und Heimatverbundenheit zu fördern, verbindet die Bruderschaft bis heute Menschen aller Altersgruppen.
Im Mittelpunkt des Vereinslebens steht das jährliche Schützenfest, das viele Besucher und der gesamten Region anzieht. Mit Festumzügen, Vogelschießen, Musik und geselligen Abenden wird die jahrhundertealte Schützentradition lebendig gehalten. Besonders das Königsschießen zählt jedes Jahr zu den Höhepunkten des Vereinsjahres und sorgt für große Begeisterung im Dorf.
Neben den traditionellen Veranstaltungen engagiert sich die Schützenbruderschaft auch aktiv für das kulturelle und soziale Leben. Zahlreiche ehrenamtliche Mitglieder setzen sich für den Erhalt von Brauchtum und Gemeinschaft ein. Auch die Nachwuchsarbeit spielt eine wichtige Rolle: Die Jungschützen sind ein wichtiger Bestandteil des Vereins und tragen dazu bei, Traditionen an die nächste Generation weiterzugeben.
Heute verbindet die St.-Hubertus-Schützenbruderschaft Tradition mit Moderne. Trotz gesellschaftlicher Veränderungen ist der Verein ein Ort der Begegnung geblieben, an dem Kameradschaft, Heimatliebe und Gemeinschaftssinn bis heute einen hohen Stellenwert besitzen.
